Geschichte

Der Junggesellenverein wurde am 8.Januar 1901 gegründet. Folgende Junggesellen waren von Anfang an dabei:

  • Bläser Josef
  • Faber Johannes
  • Gemein Kornelius
  • Gross Nikolaus und Johann
  • Heinen Bernhard
  • Hennes A.
  • Hoffmann Josef
  • Knebel Peter und Matthias
  • Schäfer Johann und Kornelius
  • Schmitz Johann
  • Stodden Josef
  • Surges Michael
  • Zorn Michael

Die Mitglieder wählten als ersten Vorstand:

Vorsitzender: A. Hennes
Kassierer: Johann Schmitz
Schriftführer: Johannes Faber

Schon damals gab es eine umfangreiche Satzung. Diese Urkunde ist jedoch nur teilweise erhalten, aber es ist zu erkennen, dass sie am 8.01.1901 in Hönningen beglaubigt wurde.

In den ersten Jahren stieg die Mitgliederzahl stetig an, wobei der Verein teilweise bis zu 46 Mitglieder (1936) zählte. 1988 hatte der Verein noch einmal 41 Mitglieder, doch im Laufe der 90er Jahre nahm die Zahl leider rapide ab. Heute zählt der JGV nach einem Tiefststand von 14 Mitgliedern wieder 17 Junggesellen.

Anhand der Protokollbücher lassen sich viele Aktivitäten des Vereines auch heute noch nachvollziehen. Dabei ist es bemerkenswert, dass sich alleine in einem Protokollbuch weit über 50 Jahre Vereinsgeschichte wiederfinden. Es wurde von 1903 bis 1961 weitergeführt. Die Niederschriften sämtlicher Versammlungen sind darin enthalten.

Doch schon am 1.1.1914 gab es die vorerst letzte Versammlung. In den folgenden 4 Jahren des ersten Weltkrieges wurden keine Versammlungen niedergeschrieben. Aber bereits kurz nach Beendigung des Krieges wurde ab dem 8.12.1918 das Buch weitergeführt. Schon damals gab es manch denkwürdige Versammlung, wie man an dem folgenden Auszug aus dem Jahr 1937 erkennen kann:

Die zweite und bis heute auch letzte größere Unterbrechung in diesen Aufzeichnungen entstand durch den zweiten Weltkrieg. Trotz Ausbruch des Krieges im Jahr 1939 wurden noch bis Dezember 1940 Versammlungen abgehalten.

Aus den Eintragungen geht hervor, dass die eingezogenen Junggesellen mehrmals mit Kartengrüßen bedacht wurden. 1940 waren aber bis auf 15 Mitglieder bereits alle eingezogen.

Am 1.12.1940 enden dann die Eintragungen.

Doch schon 1946 ging es wieder weiter, aber von Normalität kann man – wie dem folgenden Bericht zu entnehmen ist – noch nicht sprechen.

In den 50ern normalisierte sich das Vereinsleben dann wieder. Neben den üblichen Aktivitäten wie Hahneköppen oder Maibaum setzen wurden viele Ausflüge und auch einige längere Fahrten unternommen.

Highlights der 80er waren auch die Teilnahmen an den Junggesellenspielen in Ahrbrück, die der Verein mehrmals gewinnen konnte.

Auch heute noch unternehmen die Vereinsmitglieder viel gemeinsam. Zu den traditionellen Aktivitäten ist in den letzten Jahren noch die Karnevalssitzung hinzugekommen. Außerdem veranstaltet der Verein in jedem Jahr eine Tour für seine Mitglieder.